Wir von Convertable sind „Funnel-Evangelisten“ 🙂 Wir glauben, dass darin für KMU ein riesiges Potenzial liegt, weil ein Funnel jede Marketing-Aktivität verstärkt.

In diesem Blogpost geht es ums Praktische.

Und zwar am Beispiel unseres eigenen Convertable-Funnels.

Wir stellen dir unsere Tools vor: Webanwendungen, die wir selber täglich nutzen und dir für deinen Funnel empfehlen.

Die ersten 4 Tools reichen, um einen Funnel zu erstellen.

Willst du schnell und einfach deinen eigenen Funnel erstellen? Vom Lead/Read Magnet über die Kontaktverwaltung bis zur Terminbuchung und dem Kundengespräch – die vier Tools ermöglichen all das und sind untereinander verknüpft.

Nr. 5-10 sind Produktivitäts-Tools:

Wir verwenden sie z.B. für Grafiken und Tutorials oder zur Zahlungsabwicklung. Diese Online-Dienste erleichtern uns die Arbeit, sind aber nicht Pfeiler des Funnels.

Zu jedem Tool gibt es Alternativen. Deswegen sagen wir dir jeweils, warum wir uns genau für diesen Dienst entschieden haben.

Wenn du noch nicht sicher bist, was ein Funnel ist, dann ist dieser Artikel eher etwas für dich.

 

Die 4 Essentials unseres Funnels:

1. Leadpages: Unser Auftritt gegen aussen

Vielleicht überraschend: Eine eigene Website ist kein MUSS für einen Funnel.

Eine Seite, die z.B. von einer Facebook-Werbung oder von einem Newsletter aus verlinkt wird, lässt sich auch mit dem Online-Dienst Leadpages erstellen.

Der Name sagt es schon: Ziel einer Leadpage ist es, Leads zu gewinnen, d.h. Kontakte zu potenziellen Kunden. (Was ist ein Lead?)

Warum Leadpages?

Folgende Möglichkeiten bei Leadpages haben uns überzeugt:

  • Erstellen von Landing Pages, Squeeze Pages, Leadboxes etc. möglich
  • A/B-Testing auf Knopfdruck
  • Statistiken
  • Integration mit vielen bekannten Tools (Drip, WebinarJam, WordPress etc.)

Es geht auch kleiner: Eine Leadbox ist ein kleines Kontaktformular in einem Pop-Up-Fenster, das sich beim Klick öffnet und dann wieder verschwindet.

Ein Beispiel für eine Leadbox siehst du beim Klick auf diesen Link.

Kosten für Leadpages: Abo bereits ab $17/Monat (inkl. LeadBox-Funktion!)

 

2. Drip: E-Mail-Marketing-Automation

Bei Drip laufen alle Fäden zusammen.

Die Kontaktangaben, die über die Leadpage eingehen, kommen bei Drip an. Das ist also unsere „Kundendatei“. Drip ist aber auch die Schaltzentrale für unsere E-Mail-Automation.

E-Mail-Automation: Das ist bei uns ist einerseits der Newsletter, der an alle Kontakte geht. Viel wichtiger aber: Drip verschickt automatisierte E-Mails an Kunden, die sich in unserem Funnel an bestimmtenen Punkten befinden.

Interessierte an einer Funnel-Konzeption erhalten andere Mails als Funnel-Bootcamp-Absolventen, denn sie haben komplett andere Bedürfnisse und Fragen an uns.

Die E-Mail-Automation lässt sich in „Workflows“ organisieren.

Beispiel: Jemand hat sich im Newsletter auf den Link für ein Strategiegespräch geklickt, dann aber keinen Termin gebucht. Wir schicken dieser Person ein paar Tage später eine Follow-Up-E-Mail mit einem Terminangebot. Klappt das und es findet ein Strategiegespräch statt, startet ein neuer Workflow mit E-Mails, in der wir dieser Person gezielter helfen.

Warum Drip?

Wir haben uns aus verschiedenen Gründen für Drip entschieden:

  • einfache Handhabung, simple und schlichte Benutzeroberfläche
  • Tag-basiert, Custom Events und Custom Fields (Felder können selber definiert werden, z.B. „Termin Datum“, „Termin Typ“)
  • Verwaltung der Kundendaten übersichtlich, Verknüpfung mit Acuity-Terminen, Leadpages etc.
  • Automatisierte E-Mail-Kommunikation und Newsletter
  • visuelle Darstellung der Workflows
  • Lead Scoring: Aufgrund von Aktivitäten wie z.B. dem Besuch einer bestimmten Seite unserer Website, dem Öffnen von E-Mails, Klicks auf Links im Newsletter etc. erhält jeder Kontakt Punkte. Wir sehen, wer die meisten Punkte – den höchsten Lead Score – hat, wer also sehr interessiert ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit Kunde wird.

Tipp: Drip ist für bis zu 100 Abonnenten in vollem Funktionsumfang kostenlos.

Beispiel: Einer unserer Workflows in Drip:

Drip Screenshot Workflow1

 

3. WebinarJam und EverWebinar

Video schafft Nähe – man erhält einen Eindruck von einer Person und merkt, ob sie einem sympathisch ist.

Ein Webinar ist ein Live-Video-Seminar. Über eine Chatfunktion können die Teilnehmenden sich einbringen und Fragen stellen.

In unserem Webinar erhalten Leute, die an wirksamen Web-Strategien interessiert sind, erste wertvolle Tipps für ihr Unternehmen. Und sie lernen uns kennen, die Menschen hinter dem Unternehmen Convertable.

Das Webinar hat für uns aber auch die Funktion eines Lead Magnets: Leute, die sich dafür anmelden, geben ihre E-Mail-Adresse an.

Wir verwenden die Tools WebinarJam und das dazugehörige EverWebinar.

Kosten WebinarJam: $479 pro Jahr, Kosten EverWebinar: $497 pro Jahr

Warum WebinarJam?

WebinarJam überzeugt uns, weil es ein komplettes Webinar-System ist.

  • Webinare sind in kürzester Zeit erstellt
  • Integration mit E-Mail-Marketing (Drip)
  • vor und nach dem Webinar können E-Mails mit dem Link zum Live-Stream bzw. zur Aufzeichnung versendet werden
  • integrierter Chat, Umfragefunktion, Einblendung von Videoinhalten und sonstigen Angeboten (zum Beispiel Direkt-Buchung eines Strategiegesprächs mit uns)
  • Live-Streaming, aber auch kombinierbar mit EverWebinar

EverWebinar, das zu WebinarJam gehört, erlaubt „Ever-Webinare“ – also Aufzeichnungen statt Live-Webinar. Wenn sich jemand anmeldet, startet das Webinar zur gewählten Zeit oder innerhalb der nächsten 15 Minuten – mit Live-Feeling, 24/7.

Über den Chat haben wir auch beim Ever-Webinar jederzeit die Möglichkeit, Fragen der Teilnehmenden entweder live oder per E-Mail zu beantworten.

Beispiel: Screenshot aus unserem aktuellen Ever-Webinar.

 

4. Acuity Scheduling: Terminverwaltung

Mit Acuity Scheduling organisieren wir unsere Strategiegespräche. Das sind unverbindliche Video-Calls mit Leuten, die an unserem Angebot interessiert sind.

In den Strategiegesprächen schauen wir uns ihre Situation erst einmal an, damit beide Seiten sehen, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Warum Acuity Scheduling?

Acuity Scheduling überzeugt uns aus folgenden Gründen:

  • Kalender von verschiedenen Teammitgliedern lassen sich kombinieren oder auch einzeln als Link verschicken (auf unserer Website sieht man die freien Termine von Sam und Chris. Sam kann aber auch nur seine eigenen freien Termine an jemanden schicken)
  • Ein Fragebogen kann nach Terminwahl dargestellt werden (ein Muss für unsere Strategiegespräche)
  • Termine lassen sich nach Art oder Dauer voreinstellen
  • Kostenpflichtige Termine können definiert und mit Stripe oder PayPal verknüpft werden
  • Acuity weist einen Termin automatisch demjenigen Mitarbeiter zu, der momentan weniger Termine hat
  • Integration mit Drip etc.

 

Beispiel: Screenshot des Kalenders auf unserer Buchungs-Seite.

 

 

Weitere Tools, die unsere Arbeit erleichtern

5. Zoom: Video-Calls und Sitzungen

Sam lebt in Rapperswil, Chris in Dietlikon. Gemeinsames Büro haben wir keines. So „treffen“ wir uns für Meetings zwischendurch online bei Zoom.

Auch die 1:1-Coaching in unserem Funnel-Bootcamp und Strategiegespräche finden so statt.

Zoom ist „das bessere Skype“:

  • Möglichkeit, Videoanruf aufzuzeichnen
  • Bildschirm teilen ist möglich, kann wahlweise den Teilnehmern freigeschaltet werden
  • Whiteboard-Funktion
  • zuverlässiger als Skype
  • (Wiederkehrende) Termine lassen sich im voraus planen und via Link teilen

 

6. Help Scout: Kundensupport

Unsere Kunden haben zwischendurch Fragen an uns. Diese beantworten wir am liebsten über Help Scout.

Help Scout ist ein Ticketing-System: Anfragen können direkt beantwortet, jemandem zugewiesen und auch nachverfolgt werden.

Die Fragen gehen nicht in einer Flut von täglichen E-Mails unter, sondern man hat die Übersicht.

Mit dem „Beacon“ blenden wir auf unserer Memberseite (siehe 9.) einen „Support-Button“ ein. Man kann uns direkt eine Nachricht schicken.

Help Scout Beacon

Das coole ist, wenn wir online sind, wird zudem eine Live-Chat-Möglichkeit eingeblendet, aber nur dann!

Ohne Chat (wir sind offline)
Mit Chat (wir sind online)

 

7. ScreenFlow: Tutorials erstellen

ScreenFlow ist unser Alleskönner-Video-Tool.

In ScreenFlow lassen sich Videos wie unser kürzlicher „Wald-Talk“ direkt bearbeiten. Video schneiden, Text darüberlegen, Ton anpassen, alles geht recht schnell und einfach.

ScreenFlow eignet sich aber auch für Tutorials:

Um unseren Kunden einzelne Funktionen von Online-Diensten oder Facebook zu erklären, machen wir gerne kurze Tutorials – Videos, auf denen der Bildschirm zu sehen ist („Screencast“).

 

8. Canva: Einfach und schnell Grafiken erstellen

Wenn es darum geht, in nützlicher Zeit ein ansprechendes Bild für einen Blogbeitrag oder einen Facebook-Post zu erstellen, ist Canva die Adresse.

Canva bietet Vorlagen zur Gestaltung von diversen Online-Grafiken in der richtigen Grösse für Pinterest, Facebook-Header etc. Lizenzfreie Fotos lassen sich direkt suchen und verwenden.

Beispiel: Clean und einfach – die Grafik für unseren aktuellen PDF-Ratgeber.

Checkliste Kontaktpunkte-System

 

9. MemberMouse: Membership-Seite

MemberMouse ist ein WordPress-Plugin als Mitglieder-Plattform für unsere zahlenden Kunden.

Es gibt passwortgeschützte Bereiche, die Möglichkeit, das Kundenkonto zu verwalten, und auch Zahlungen können über Membermouse abgewickelt werden.

Wir verwalten die Inhalte des Funnel Bootcamps über dieses Tool. In einem vordefinierten Zeitplan werden laufend neue Inhalte für die Members freigeschaltet.

Zudem ist MemberMouse mit Drip verknüpft, so können wir massgeschneiderte E-Mails verschicken.

MemberMouse

 

10. Zapier: Verbindungsstück zwischen Tools

Zapier ist eine Schnittstelle für verschiedene Tools, die nicht in sich schon untereinander integriert sind, wie wir das bei Drip und Leadpages zum Beispiel beschrieben haben.

Mit Zapier verknüpfen wir z.B. Acuity Scheduling mit Trello. So bald ein Termin gebucht wird, erstellt Zapier automatisch eine Karte in Trello.

Weitere Beispiele:

Zapier Zaps

Es funktioniert ähnlich wie das bekannte „If This Then That“ (IFTTT), hat aber mehr Möglichkeiten.

 

Das sind unsere Top Ten Tools.

Daneben nutzen wir noch einige andere Webanwendungen, zum Beispiel Google Docs, Slack und Trello für unsere Kommunikation und Planung, Buffer für Social Media Posts, den Facebook Business Manager und viele mehr.

Eine übersichtliche Auflistung findest du hier.

Was sind deine Favoriten?

Oder wovon hast du dich wieder verabschiedet? Wir freuen uns über Kommentare und Erfahrungen mit anderen Funnel-Tools wie Clickfunnels, HubSpot usw.

 

Disclaimer/Offenlegung: Einige Links in diesem Blogpost sind sogenannte Affiliate-Links. Das heisst, wir erhalten eine kleine Provision, wenn du über diese Links ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufst. Für dich entstehen jedoch keine zusätzlichen Kosten.

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