Marketing für Coaches: in 4 Schritten zu neuen Kunden

Du bist gut in dem, was du tust. Dein Coaching bringt Menschen weiter.

Manchmal fragst du dich, wie das mehr Leute bemerken können?

Dich selbst „verkaufen“ liegt dir nicht so. Das ist OK – wir kennen das gut.

Wir zeigen dir, wie Marketing für Coaches funktioniert und wie Coaches zu neuen Kunden kommen. Um am meisten mitzunehmen, drucke diese Checkliste aus.

Bist du bereit für Inspiration zu Marketing für Coaches? 😀

Gerade deine Branche profitiert!

Menschen aus diversen Branchen holen sich bei uns praktische Unterstützung für ihr Marketing.

Die, die daraus unserer Erfahrung nach den grössten Nutzen ziehen, sind Beratungspersonen und Coaches.

Gesundheitsberater, Psychologinnen, Therapeuten, Beraterinnen und Berater, Budget-Coach, Kursanbieter etc.

Allen gemeinsam ist: sie haben sich Wissen erarbeitet und Erfahrung aufgebaut, das sie nun als Angebot an Menschen weitergeben, die entsprechende Unterstützung brauchen. Und ihr Angebot ist erklärungsbedürftig.

Hier geben wir 4 nützliche Tipps weiter. Gezielt diejenigen, bei denen wir festgestellt haben, dass sie speziell für Coaches und Beraterinnen den Unterschied in ihrem Online-Marketing machen und echten Fortschritt bringen.

Nicht durch Magie, sondern dann, wenn sie nicht nur gelesen, sondern auch umgesetzt werden.

Nutze die Checkliste

Die ersten zwei Schritte kannst du recht bequem mitmachen. Nimm dir etwas Zeit, mach dir Gedanken und Notizen. Nimm dazu diese Checkliste zur Hilfe. Diese Gedanken sind wichtig für die Schritte 3 und 4.

Hier geht's ans Handeln. Wahrscheinlich betrittst du hier ein Stück Neuland. Das ist okay, daraus entsteht Inspiration 🙂

Die wenigsten setzen das um …

Keine Angst, die Tipps sind gut machbar! Sie erfordern nur Tatkraft und Kreativität.

Und genau hier liegt deine Chance: Macher:innen gewinnen!

Schritt 1: Spiel “Himmel und Hölle”

Dafür brauchst du Papier und Stift oder ein leeres Dokument am Computer:

Zuerst überlegst du dir, wie dein Wunschkunde aussieht.

Welche (fiktive) Person kann am meisten von deinem Know-how und deiner Beratung profitieren? Wessen Leben kannst du mit deinem Angebot signifikant verbessern?

Dann versetzt du dich in diese Person hinein.

Überleg dir, was für diese Person „Himmel“ und „Hölle“ ist. Schreib deine Gedanken auf.

Hölle: Was raubt deinem Kunden den Schlaf?

Es geht hier um ganz reale Probleme oder Herausforderungen, nicht um ein Katastrophenszenario:

  • Was ist das grösste Problem, das deine Kundin unbedingt lösen möchte, aber selber nicht kann?
  • In welchem Bereich fühlt sie sich von niemandem verstanden?
  • Welche Sorgen bringen sie um den Schlaf?
  • Wo hat sie im Moment das Gefühl, dass ihre Pläne total schief gehen?

Himmel: Was ist ihre Vision?

Hier stellst du dir vor, welche Situation sich die Person wünscht:

  • Welches Ziel will sie erreichen?
  • Wofür würde sie fast alles hergeben?
  • Worauf hätte sie gerne mehr Einfluss?
  • Was würde ihr grösstes Problem lösen?
  • Wie würde ihr Umfeld reagieren, wenn das passieren würde?

„Himmel“ und „Hölle“ – nun hast du diese beiden Szenarien aus Sicht deiner idealen Kundin formuliert. Du kennst diese Person, ihre grössten Träume und ihre tiefsten Abgründe jetzt schon sehr gut.

Ausgehend von Himmel und Hölle dieser Person formulierst du nun dein darauf zugeschnittenes Angebot.

Schritt 2: Definiere dein Angebot

„Das habe ich ja schon gemacht“, denkst du vielleicht.

Klar – jedes Unternehmen hat idealerweise eine Vision und ein Angebot. Aber nimm dieses nochmals genau unter die Lupe.

Denk von deinem Kunden her, nicht von dir aus:

Welche Transformation möchte sie durchmachen?

Was ist die Lösung, damit sie von ihrer Hölle zu ihrer Wunschsituation gelangt?

Wie kannst genau du mit deiner Erfahrung und deinem Know-how ihr dabei helfen?

Dein Angebot ist die Lücke zwischen Hölle und Himmel deines Wunschkunden, die du hilfst zu füllen.

Und jetzt geht's ans Handeln.

Schritt 3: Internet als Plattform nutzen

Nun gilt es, mit deinen Kunden in Kontakt zu treten.

Wir sprechen jetzt nicht von Standwerbung und Inseraten. Sondern von neueren Möglichkeiten und Tools, die ausschöpfen, was das Internet uns heute bietet.

Gerade Beratungspersonen und Coaches können davon profitieren!

Wie kannst du dich und dein Angebot vorstellen und online in Kontakt mit deinem Kunden treten? Wir empfehlen dir drei Schritte:

  • Teilwürdiger Online-Artikel
  • Video, in dem man dich und deine Kompetenz kennen lernt
  • Kostenloses Erstgespräch per Video-Call

Idealerweise nutzt du alle drei Möglichkeiten: Denn sie haben alle ihre Vorteile. Sie bieten verschiedenen Typen von Menschen die Chance, dich kennenzulernen.

Schlüssel für die Kundenbeziehung

Sieh die drei Kontaktmöglichkeiten als Schlüssel an, mit denen du die Tür öffnen kannst zu einer nachhaltigen Kundenbeziehung.

Wichtig ist, dass es bei Online-Artikel, Video und Erstgespräch nicht bei einer einseitigen Kommunikation bleibt. Auch bei Video und Artikel, wo es zuerst danach scheint.

Einerseits profitiert dein Kunde bereits kostenlos von deinem Angebot. Er (bzw. sie) erhält erste Tipps, die ihn überzeugen, dass du ihm aus seiner „Hölle“ heraushelfen kannst.

Andererseits soll er aber für dich kontaktierbar werden. So kannst du immer besser herausfinden, wie du ihm helfen kannst, und ihn an dein Angebot erinnern.

Online-Artikel: Hilfreich und teilwürdig

AHA-Artikel

Wir reden jeweils von einem „AHA-Artikel„:

Das ist ein Artikel auf deiner Website, der ausführlich auf ein Thema eingeht, wertvolle Tipps bietet, interessant, hilfreich und relevant ist. Ein Aha-Erlebnis erzeugt!

All das macht einen Online-Artikel teilwürdig. Leute empfinden ihn selber als hilfreich und teilen ihn gerne mit anderen. Und so wird er auch auf Suchmaschinen gut gefunden.

Aber sind wir ehrlich: Von alleine kommen nur wenige auf deinen Artikel.

Das ist kein Problem.

Du kannst nämlich nachhelfen, dass die richtigen Leute darüber „stolpern“:

Bewirb den Artikel ganz gezielt

Auf LinkedIn, Facebook, Instagram oder Google kannst du den Artikel einer bestimmten Zielgruppe zeigen.

  • Menschen, die (was ihr Alter, Interessen, Bildung, geografische Region, etc. betrifft) ähnlich sind wie bisherige Besucher deiner Website. Die Chancen stehen damit besser, dass das Thema sie interessiert.
  • Oder du erstellst manuell eine Zielgruppe, die zu deinen bisherigen besten Kunden passt oder zu deinem Wunschkunden, den du im 1. Schritt definiert hast.

Mehr Infos zu Facebook-Zielgruppen findest du hier.

Thema des Artikels?

Er könnte diejenige Frage beantworten, die dir von Kunden am meisten gestellt wird. (Das ist wahrscheinlich auch die Frage, welche potenzielle Kunden am meisten in Suchmaschinen eingeben.)

Wenn du Unterstützung brauchst beim Erstellen eines solchen Artikels, dann schau dir das ContentCamp an!

Video: Gib wertvolles Wissen weiter

Kreiere ein Video von ca. 10-20 Minuten Länge zu deinem Thema. Darin gibst du einige wertvolle Denkanstösse weiter sowie hilfreiche Schritte, die jemand unternehmen kann, um „Quick Wins“ zu erzielen.

Ideen, die dein Wunsch-Kunde sofort umsetzen kann.

Ideal: Um das Video anzuschauen, soll man Namen und E-Mail-Adresse angeben. Das gibt dir die Chance, danach weiter mit deinem potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.

Nutze die Kraft von Video

Video ist eine geniale Möglichkeit, eine Beziehung aufzubauen: Jemand hört deine Stimme, sieht dein Gesicht, deine Mimik. Er/sie kann einschätzen, ob du ihm sympathisch bist.

Nutze diese Möglichkeit unbedingt!

Dazu musst du technisch kein Held sein:

Stell dein Smartphone auf ein Stativ, auf Augenhöhe mit dir (du kannst hier improvisieren, aber es gibt heute auch kleine Stative unter 20 Franken). Das Video kannst du danach direkt auf dem Smartphone schneiden und exportieren (Tipps für entsprechende Apps).

Erstgespräch per Video-Call

Biete deinem Kunden die Möglichkeit, dich unverbindlich 1:1 kennenzulernen.

Dies passiert am besten über ein erstes Gespräch via Zoom o.ä.. Biete 15- bis 30-minütige, kostenlose Video-Calls an.

Die Vorteile:

Das ist unkompliziert, du musst nirgends hinreisen und hast dennoch eine persönliche Begegnung. Skype/Zoom ist noch näher als ein Video, du kannst ganz konkret auf dein Gegenüber eingehen.

Gib in diesem Gespräch auch schon 1-2 ganz konkrete Tipps weiter, die sich sofort umsetzen lassen. Das ist eine einzigartige Gelegenheit, zu zeigen, dass du jemandem wirklich helfen kannst.

Sei hier grosszügig – es lohnt sich langfristig!

Ist es nicht sehr kompliziert, solche Mini-Termine in meinem Kalender unterzubringen? Bringt das nicht viel Mehrarbeit?

Nein – denn dafür gibt es einfache Lösungen.

Mach diese Termine online buchbar

Dazu verwendest du ein Buchungstool, zum Beispiel Acuity Scheduling. Dort kannst du Termine online verfügbar machen.

Plane dir zum Beispiel zwei 30-Minuten-Slots jeden Montag Vormittag und Mittwoch Nachmittag ein.

Acuity Scheduling zeigt an, welche Termine noch frei sind, und informiert dich über gebuchte Slots.

Bei uns von Convertable sieht das so aus (Screenshot):

Acuity Scheduling: Buchungsmaske für unser Impulsgespräch

Individuelle Vorbereitung

Online-Terminbuchung ist persönlicher, als es auf Anhieb klingen mag:

Du kannst nämlich die Person, die einen Termin bucht, zusätzlich einen Fragebogen ausfüllen lassen.

Damit hast du schon erste Informationen und kannst dich optimal auf das Erstgespräch vorbereiten.

Schritt 4: E-Mail-Automation entlastet dich

Simples Workflow-Beispiel in E-Mail-Marketing-Tool

Damit dein Kunde weitere wertvolle Tipps von dir erhält und du ihn auch daran erinnern kannst, dass er bei Bedarf gerne mit dir reden kann (Link zu deinem Terminbuchungstool!), setzt du E-Mails ein.

Diese verschickst du aber idealerweise nicht „von Hand“: Eine E-Mail-Automation übernimmt das für dich und setzt deine Vorgaben dabei gezielt um.

Wir nutzen dafür das E-Mail-Tool Drip (wenn es dich interessiert, warum, erhältst du die Antwort hier).

Mit einer flexiblen E-Mail-Automations-Software erleichterst du dir u. a. Folgendes:

  • In geplanten Abständen kontaktierst du den Kunden wieder (z. B. 1 Tag nach Video View, 3 Tage später Link zum Terminbuchungstool, falls keine Reaktion, 1 Woche später 1-2 neue Tipps).
  • Dies kannst du dir als Workflow fix einrichten (eben: automatisieren).
  • Du hast die Übersicht darüber, welche Aktionen bei deinem potenziellen Kunden erfolgreich waren, sprich, ob er das Mail überhaupt geöffnet hat, welche Links er angeklickt hat etc.

So gehst du mit jedem Kunden einen individuellen Weg.

Du erreichst viel mehr Menschen als bisher und schöpfst die Chancen aus, die Online-Tools dir bieten.

Nutzt du die Möglichkeiten?

Das waren die vier wichtigsten Empfehlungen für dein Online-Marketing.

Glaubst du, dass du mehr erreichen könntest? Dass es dir und den Kunden gut tun würde, wenn mehr von ihnen den Weg zu dir finden? Hebst du dich ab von anderen Beratungspersonen und Coaches? Gehst du den entscheidenden Schritt weiter?

Probiere es aus, pack die Gelegenheit!

Wir haben für dich eine praktische Checkliste zusammengestellt. Du findest darin die Infos aus diesem Artikel kompakt zusammengestellt.

Die Idee ist, dass du die Checkliste ausdruckst, dich an einen ruhigen Ort zurückziehst und deine Gedanken direkt zu Papier bringst.

Klicke auf das Bild, um die Checkliste herunterzuladen.

Du musst deinen Funnel nicht alleine aufbauen

Wenn du Begleitung bei der Umsetzung möchtest, rede mit uns. Wir zeigen dir gerne die nächsten Schritte, damit du zu mehr Erstgesprächen und Kunden kommst. Im FunnelCamp begleiten wir dich Schritt für Schritt dabei, dein Online-Marketing-System einzurichten.

Chris Bossert & Sam Steiner

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