Drei-Prozent-RegelVon den Leuten, die deine Website besuchen, solltest du 3% zu Kontakten machen können. 

Das besagt die Convertable-Faustregel.

Das heisst, wenn du pro Tag 200 Website-Besucher hast, solltest du jeden Tag 6 neue Kontakte gewinnen.

Und das, ohne dass du jeden Tag dafür arbeitest. Das soll deine Website für dich übernehmen!

Warum die 3% realistisch sind und wie du das anstellst, darum geht es in diesem Blogpost.

Wichtig:

Es geht nicht exakt um die 3% (auch wenn es eine gute Richtlinie ist). Sondern der Gedanke dahinter ist, dass du merkst, ob deine Website funktioniert oder nicht.

Wann funktioniert eine Website?

Eine Website ist eine aktive „Lead-Gewinnungs-Maschine“, kein passives Schaufenster. Dieses Verständnis muss vorhanden sein!

Was das heisst?

Eine Website hat nicht nur zum Ziel, dass jemand in deinem Webshop etwas kauft.

Denn der allergrösste Teil deiner Website-Besucher werden dies – zumindest für den Moment – nicht tun.

Das bedeutet aber nicht, dass sie für dich wertlos sind. Im Gegenteil!

Sie landen auf deiner Website, weil sie Interesse an einem bestimmten Thema haben, wozu sie auf deiner Website Informationen zu finden hoffen.

Ein Grundinteresse ist also vorhanden.

Jetzt wäre ein wichtiges Zwischenziel auf dem Weg zu neuen Kunden, diese Leute kontaktierbar zu machen.

Dazu wollen wir die Website in einem grösseren System denken: Als aktives Tool in Kombination mit Social Media, mit Anzeigen, die automatisiert im Hintergrund ablaufen.

Das funktioniert!

So stellst du Kontakt her zu deinen Website-Besuchern:

Kurz zusammengefasst, die wichtigsten drei Elemente in diesem Prozess:

1. Ziehe die Leute „magnetisch“ auf deine Website

Du brauchst einen Artikel/Blogpost, der weit oben in den Suchanfragen auftaucht, wenn sich die Leute zu deinem Thema informieren wollen.

Damit das funktioniert, muss der Artikel gute, praktische und verständliche Informationen enthalten. So wird er zum einen geteilt wird und Google stuft ihn zum anderen als wertvoll ein.

Wir nennen dies einen „Read Magnet“.

2. Erhalte ihre E-Mail-Adresse

Im Zusammenhang mit diesem Artikel stellst du den Leuten noch Mehrwert zur Verfügung: eine Checkliste oder ein Video zum Beispiel.

Um dieses zu erhalten, geben sie dir im Tausch dafür ihre E-Mail-Adresse an.

Mehr dazu im Artikel  „Wie du mit einem Lead Magnet deine E-Mail-Liste verdoppelst“.

3. Wiedersehen auf Facebook

Zu einer funktionierenden Website gehört auch das Facebook-Pixel. Das ist ein Code, der unsichtbar auf deiner Website eingebunden ist und dir erlaubt, die Besucher danach gezielt auf Facebook wieder anzusprechen.

Wenn dir das neu ist, lies dazu mehr hier.

Jetzt aber zurück zur 3%-Regel:

Sind 3% ein realistischer Wert?

Es hat sich herauskristallisiert, dass 3% nicht automatisch erreicht werden, aber durchaus machbar sind. Auch für kleine Websites.

Darum ist dies eine gute Richtlinie: Es motiviert dich, genau den Effort zu leisten, der deine Website auf ein neues Level hebt.

Beispiel 1: Viele Besucher, aber noch nicht genug Leads

Dazu das Beispiel einer Kundin, bei der wir noch am Optimieren sind:

Sie hatte im letzten Monat auf ihrer Website 8800 Besucher. Daraus resultierten 164 neue E-Mail-Abonnenten.

Das ist schön und gut und klingt für ein Ein-Frau-Unternehmen nicht schlecht. Aber von 8800 betragen die neuen Leads etwas weniger als 2%.

Wir wissen also:

Wenn diese 8800 Leute wirklich am Thema interessiert sind – wovon wir in diesem Fall ausgehen – dann können wir diese Opt-In-Rate noch verbessern.

Das heisst, sie wird mehr Kontakte gewinnen, auch wenn ihre Anzahl Website-Besucher gleich bleiben sollte. (Wir gehen davon aus, dass diese Zahl steigt – dann wird sie aber auch umso mehr Kontakte erhalten.)

Wie steigern wir hier die Opt-In-Rate?

Diese Kundin hat schon mehrere Read und Lead Magnets. Wir können da aber noch optimieren:

Unter anderem bieten wir bei den meistgelesenen Artikeln noch gezieltere Möglichkeiten an, dass die Leute sich eintragen können.

Die Lead Magnets sollen besser auf die Bedürfnisse der Website-Besucher zugeschnitten sein.

Beispiel 2: Leadgewinnung gut, aber wie geht's weiter?

Ein anderes KMU, welches wir momentan beraten, hat ungefähr 5400 Besuche im letzten Monat. Daraus resultieren 201 Leads.

Das sind weniger Besuche als im vorherigen Beispiel, aber mehr Leads – zwischen 3 und 4%.

Dieses KMU ist schon weiter, die Opt-In-Rate stimmt.

Die Frage ist dann:

Werden die Kontakte danach auch zu Kunden?

Hier schauen wir den weiteren Marketingprozess an und wo wir noch optimieren können.

Zum Beispiel die E-Mail-Automation: Wie kann das Unternehmen mit E-Mails Wunschkunden so informieren und in angenehmen Zeitabständen begleiten, dass sie das Produkt besser kennenlernen und merken, dass es zu ihnen passt?

Jetzt die Frage an dich:

Wo stehst du in Bezug auf die 3%?

Werte selber mal deine Website aus. Schau dir in Google Analytics die Besucherzahlen des letzten Monats an. (Wenn das zu wenige sind, die des letzten Jahres.)

Parallel dazu schaust du, wie viele neue Kontakte du über die Website im letzten Monat bzw. Jahr gewonnen hast.

  • Wenn bei dir ein Wert deutlich unter 3% rauskommt, gibt es Potenzial.
  • Wenn dein Wert um die 3% ist, dann kannst du sicher noch optimieren.
  • Wenn dein Wert deutlich über 3% ist, dann gratulieren wir dir 🙂

Und hoffen natürlich, dass du weiter hinter in deinem Funnel – also wenn die Leute zu Kontakten geworden sind – auch gute Conversion Rates hast. Dass also aus Leads auch Kunden und Kundinnen werden.

Es bringt nämlich nichts, 20% der Website-Besuchern zu Kontakten zu machen, wenn du diesen Kontakt dann nicht pflegst oder die Leute später wieder abspringen.

Wäre die 3%-Regel ein gutes Ziel, das du im neuen Jahr anpacken kannst?

Wir begleiten dich gerne dabei, wenn du bei der Umsetzung anstehst. Rede unverbindlich mit uns über deine Strategie!


Checkliste Kontaktpunkte-System

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Comments

  1. Martin says

    Hallo,

    danke für diesen Artikel. Ich werde das gelesene gleich in meinem Blog umsetzen versuchen. Und vor allem werde ich feststellen wie viele Leads ich pro 100 Besucher generiere. Denn so hab ich das noch gar nicht gesehen.

    lg, Martin

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