Zeit sparen durch Social Media – das soll gehen?

Siehst du Facebook und Twitter bisher als Zeitfresser?

Natürlich kann man viel Zeit damit verschwenden. Es ist aber möglich, laufende Resultate zu erzielen, ohne die ganze Zeit selbst aktiv zu sein.

Social Media Plattformen sind erwachsen geworden. Es gibt neue „Power-Funktionen“. Unternehmen können heute damit „Online-Kraft“ entwickeln.

Wie diese Funktionen für dich arbeiten können, erkläre ich dir nun.

Du kannst zum Beispiel heute, aus dem Nichts, 500'000 Menschen in deiner Zielgruppe ansprechen und sie automatisiert „nachbearbeiten“. Du kannst herausfinden, wer wirklich interessiert ist – und auch weitere, ähnliche Leute finden! Mehr dazu später.

Fehlt Zeit? Das ist OK.

Viele Unternehmen haben alle Hände voll zu tun mit ihren Produkten und Kunden. Es fehlt oft Zeit, die neuen Möglichkeiten kennenzulernen. Geschweige denn, regelmässig Videos zu produzieren, zu tweeten und Snapchat auszuprobieren. Auch wenn der Wille da wäre.

Wie ist das bei dir? Wahrscheinlich ist dir nicht langweilig.

Die gute Nachricht: Nie zuvor gab es so gute Automatismen, die uns Arbeit abnehmen!

Es ist möglich, Social Media Plattformen zeitsparend einzusetzen, ohne sich laufend neue Inhalte aus den Fingern saugen zu müssen.

Deshalb solltest du dir Zeit nehmen, über die „Helferlein“ zu lernen, die dich unterstützen.

Ich erinnere dich am Schluss daran.

Die Idee:

  1. Du lernst, wie diese Funktionen funktionieren.
  2. Du investierst einmalig Zeit, daraus ein „Gerüst“ zu bauen, das potentielle Kunden durch den Kaufprozess begleitet.
  3. Der Rest geschieht automatisch: Die „Power-Funktionen“ arbeiten für dich. Sie zielen potentielle Kunden an, merken, wer interessiert ist und bringen diese Personen mehrmals in Kontakt mit deinem Angebot. Und sie begleiten sie bis zum Handlungsziel.

In welchen Branchen funktionieren „Social Media“?

Manchmal kommen Einwände wie „Social Media funktioniert nicht im B2B!“ „In unserer Branche funktionieren lustige Facebook-Videos und Tweets nicht!“.

Ich verstehe die Zurückhaltung, wenn man sieht, was Privatnutzer oft auf Facebook verbreiten. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt mehr als Katzenvideos.

Ein paar wichtige Tatsachen geklärt:

  • Social Media ist raus aus den Kinderschuhen. Facebook, Twitter und YouTube sind alle mehr als 10 Jahre alt. Diese Plattformen haben professionelle Funktionen entwickelt, mit denen wir sehr wohl im B2B-Umfeld viel erwirken können.
  • Wo Menschen Freizeit haben, sind Menschen auch online. Nicht alle auf denselben Plattformen – aber wir sind online und kommunizieren online. Egal, in welcher Branche man beruflich tätig ist.
  • Online gehen wir von einem deutlich besseren Kosten/Nutzen-Verhältnis aus. Resultate aus Online-Marketing sind sehr gut messbar. Viel besser als Resultate aus Offline-Massnahmen wie Plakaten, Mailings, Inseraten etc. Entweder kriegt man online fürs gleiche Geld mehr Kunden – oder man spart Geld und kommt zum gleichen Resultat.

Wir wenden nicht bei jedem Unternehmen das gleiche „Rezept“ an. Aber Mensch bleibt Mensch – unabhängig von der Branche. Wenn wir verstehen, wie Kaufentscheide gefällt werden, erkennen wir die Chancen und können sie nutzen.

Der Kaufentscheid ist ein Prozess

Das muss sitzen: Der Kaufentscheid ist kein einmaliger Moment. Online-Marketing ist ausgereifter, als einfach ein Werbe-Banner einblenden und „Zack! Kauf!“.

Wir beobachten das an uns selbst: Auch wenn es um einen kleinen Kauf geht, laufen diverse Überlegungen ab. In der Regel gilt „Zack, zick, zuck, zock, zack, zuck, zack, Kauf!“.

Man sagt, wir brauchen durchschnittlich 7 Kontaktpunkte bis zum Kauf. Manchmal mehr, manchmal weniger.

Auch das gilt branchenübergreifend.

Eine Reinigungsanlage für eine Brauerei wird nicht im Webshop gekauft. Eher offline in einem Sitzungszimmer. Das Prinzip bleibt: „Zack, zick, zuck, zock, zack, zuck, zack, Kauf!“

Mehrere Begegnungen bis zum Kaufvertrag.

Hast du auch schon erlebt, dass Resultate ausblieben, weil du jemanden zu schnell zum Kauf bringen wolltest? Es fehlten Kontaktpunkte!

Diese Limitierung ist mit ein Grund, weshalb Print-Inserate oft nicht mehr funktionieren.

Dasselbe online. Online haben wir aber viel bessere Möglichkeiten, interessierte Menschen zu erkennen und über mehrere Kontaktpunkte hin zu begleiten.

Wenn wir diese Schritte online geschickt abdecken, wird unser Verkaufteam schlagkräftiger. Es kann mit vorbereiteten potentiellen Käufern arbeiten, statt „kalt“.

Dazu haben wir dir eine Checkliste gemacht:

Die 3 Phasen: Bekanntheit, Erwägung, Handlung

Die Schritte bis zum Kaufentscheid lassen sich in drei Phasen einteilen. Zuerst lernen Leute aus deiner Zielgruppe dich und dein Angebot überhaupt kennen. Irgendwann ziehen sie dein Angebot in Erwägung – schlussendlich kaufen einige.

Das passiert heute schon so, nur hast du diesen Prozess vielleicht noch nicht optimiert. Denn in den verschiedenen Phasen musst du für die potentiellen Käufer passende Inhalte bieten.

Phase 1: SEE (Bekanntheit)

Am Anfang des „Kaufprozesses“ geht es um Inhalte, die die Bekanntheit steigern. Damit dich Menschen erst einmal kennen lernen.

Dafür eignen sich nicht-werberische Inhalte. Heute zum Beispiel oft Video oder Webinare – weil Bewegtbild die natürlichste Inhaltsform ist. Es kann aber auch via Grafiken, Fotos oder Fachartikel geschehen. Jedes Unternehmen tickt anders.

Weil wir hier mit Menschen zu tun haben, die sich noch nicht aktiv interessieren für uns, passiert die Steigerung der Bekanntheit an Orten, an denen Menschen über unsere Inhalte stolpern können. Das ist hauptsächlich in Social Media. Wir können diesem „Stolpern“ massiv nachhelfen.

Phase 2: THINK (Erwägung)

Menschen, die sich für diese Inhalte interessiert haben, zeigen wir weitere Inhalte. Bis sie bereit sind, sich über das Angebot schlauer zu machen („Erwägung“). Festzustellen, dass es für sie einen Mehrwert bereithält.

In dieser Phase müssen die bereitgestellten Inhalte konkrete Fragen beantworten. Diese kennen Unternehmen oft schon: Einfach den Kundendienst nach den häufigsten Fragen fragen. Wichtig ist zudem, Einblick ins Unternehmen zu geben.

Die Menschen hinter dem Logo zu zeigen. Vertrauen möglich machen. Sympathie verstärken.

Phase 3: DO (Handlung)

Nun geht es um eine konkrete Handlung.

Wir leiten Menschen zu einem Anmeldeformular oder Webshop. Je nach Unternehmen geht es jetzt auch darum, einen persönlichen Kontakt herzustellen. Etwa zu einem Kundenberater. Die letzten Schritte passieren dann eins zu eins offline.

In allen Fällen versuchen wir hier, den Bestellprozess laufend zu optimieren.

Automatisieren, um Zeit und Geld zu sparen

Menschen, die deine Website besucht haben, sind interessiert. Auf den meisten grösseren Plattformen kannst du sie wieder ansprechen. Es kommt zu einem zusätzlichen Kontaktpunkt. Sogenanntes Retargeting – an sich nichts Neues.

Neu kommen „Lookalike-Zielgruppen“ ins Spiel: Du kannst ähnliche Leute wie deine Website-Besucher ansprechen. Dabei wählst du, wo und wie stark sie Ähnlichkeiten aufweisen sollen. Social Media-Plattformen können das besser als beispielsweise Google – weil sie mehr Daten haben (Facebook allen voran).

Du fragst dich vielleicht: Habe ich nicht sehr grosse Streuverluste, wenn ich anstatt die 1000 Besucher meiner Website jetzt 400'000 „ähnliche Leute“ anspreche?

Klar! Aber das ist gut so.

Wir fokussieren und filtern später wieder. Automatisch. Bei den ersten „Kontaktpunkten“ wollen wir die Türen möglichst weit offen haben, um Leute zu erreichen, die einigermassen passen. Ganz konkret zeigen wir es im Webinar – schau rein!

Ab dem zweiten Schritt wird massiv reduziert.

Hier kommen weitere neue Funktionen ins Spiel: Wir (als Auto-Hersteller beispielsweise) zeigen als Erstes ein emotionales Video zum neuen Modell. Dies sehen 400'000 Leute, die ähnlich sind wie unsere bisherigen Kunden.

Danach können wir eine Zielgruppe erstellen lassen. Darin sind die Menschen, die 75% des Videos geschaut haben. Diese viel kleinere Gruppe erreichen wir dann mit „Kontaktpunkt 2“. Das ist zum Beispiel ein Folge-Video. Und so weiter.

Das sind Beispiele für mächtige Automationsfunktionen, die Facebook bereit stellt. Auch kleine Unternehmen können davon profitieren!

Einmal Zeit investieren – jeden Tag Zeit sparen

Jetzt kennst du die 3 Phasen, die jemand im Prozess zum Kaufentscheid durchlaufen muss: SEE (Bekanntheit) – THINK (Erwägung) – DO (Handlung). In jeder Phase braucht es mehrere Kontaktpunkte.

Ich habe dir auch schon einige mögliche Power-Funktionen genannt. Mit den richtigen Inhalten, mit Lookalike-Zielgruppen und auch E-Mail-Automation kannst du ein System aufbauen.

Du investierst einmalig Zeit, um einige Kontaktpunkte online vorzubereiten und optimal miteinander zu vernetzen. Diese begleiten deine potentiellen Kunden vollautomatisch durch den Prozess.

Wichtig zu verstehen: Du investierst in eine Automation, die dir als Rückgrat dient. Dieses System arbeitet dann täglich für dich – auf Autopilot. Du sparst täglich Zeit!

Guter Nebeneffekt: Alles, was du danach in Social Media (mit Verstand) tust, wird von diesem System verstärkt. Dafür fallen unnötige, weil wirkungslose Social Media-Aktivitäten weg. Du gewinnst also auf verschiedenen Ebenen.

Kostenlose Checkliste „Zeit sparen durch Social Media“

Wir haben für dich eine Checkliste zusammengestellt. Darin erklären wir die konkreten Schritte, um eine solche Automation vorzubereiten. Diese Vorbereitung macht dir die Umsetzung für deine Firma viel einfacher.

Die Checkliste hilft dir:

  • mögliche Inhalte für die drei Phasen zu entwickeln
  • Plattformen zu erkennen, wo diese funktionieren
  • eine Taktik für dein Kontaktpunkt-System zu erstellen

Und vergiss nicht, ins Webinar zu schauen. Du hast jetzt eine gute Basis, um diese Automatismen zu verstehen.

Demo der Möglichkeiten

Obige Checkliste heruntergeladen und ausgefüllt?

Idealerweise nimmst du dir kurz etwas Zeit, um es anzuschauen und dir erste Gedanken dazu zu machen. Noch nicht ausfüllen – ausser es springen gerade Ideen hervor. Danach zeigen wir dir gerne verschiedene konkrete Möglichkeiten direkt am Bildschirm in diesem Video.


Dieser Artikel wurde ursprünglich auf profitlabor.ch veröffentlicht.

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